Der 2-Minuten-Histamin-Test
Jetzt online ausfüllen und eine Wahrscheinlichkeits-Diagnose erhalten!

10 % für dich

Jetzt zum Newsletter anmelden und 10 % Rabatt sichern!

Was Du zusätzlich erhältst:

✅  GRATIS Onlinekurs, Lebensmittel-Liste, E-Book, Ernährungs-Symptom-Tagebuch, u.v.m.

✅  Exklusive Rabatte und Infos rund um das Thema Histamin-Intoleranz und histaminarme Ernährung

✅  Als erstes von neuen Produkten und Aktionen erfahren

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Keine unnütze Werbung.
Du kannst Dich jederzeit abmelden.

Eisenmangel und Histamin-Intoleranz

Wusstest du, dass ca 20 % der Weltbevölkerung einen Eisenmangel haben? Dies sind vor allem Frauen.
Wie ein Eisenmangel mit der Histamin-Intoleranz zusammenhängen kann und welche Symptome möglich sind, erfährst Du in diesem Blogartikel.

Was ist eigentlich ein „Eisenmangel“?

Eisen zählt zu den den essentiellen Spurenelementen. Unser Körper kann kein eigenes Eisen herstellen, wir müssen es über die Nahrung oder Nahrungsergänzungen aufnehmen. Darauf sind wir auch angewiesen, denn wir brauchen Eisen, um leistungsfähig zu bleiben.
Erhält der Körper zu wenig Eisen, bekommen die Körperzellen oftmals nicht genug Sauerstoff und können somit nicht richtig funktionieren.

In welchen Nahrungsmitteln ist Eisen enthalten?

Leider ist Eisen in vielen histaminreichen Lebensmitteln enthalten, z.B. in Soja, Hülsenfrüchten, Weizenkleie oder vor allem auch tierischen Lebensmitteln.

Histaminarme Eisenquellen sind z.B. Kürbiskerne, Sesam (1), Leinsamen, Quinoa oder Pistazien.

Eisen aus vegetarischen Lebensmitteln wird leider schlechter vom Körper aufgenommen. Das liegt daran, dass pflanzliche Ballaststoffe die Aufnahme hemmen.

Wie viel Eisen sollte ich zu mir nehmen?

Für eine ausreichende Versorgung des Organismus werden 10-18 mg Eisen in der täglichen Ernährung empfohlen. Für Schwangere gilt sogar eine höhere Empfehlung: etwa 30 mg Eisen sollten täglich eingenommen werden.

Wie Du eben gelesen hast, ist es gar nicht so einfach den täglichen Eisenbedarf mit einer strengen histaminarmen Ernährung zu decken. Dazu kommt eventuell noch ein vegetarischer oder auch veganer Lebensstil.

Welche Ursachen gibt es für einen Eisenmangel?

Ein Eisenmangel kann entstehen durch:

  • zu geringe Zufuhr an Eisen über eine längere Zeit (zu wenig bioverfügbares Eisen in der Nahrung)
  • Eisen geht dem Körper verloren
  • Eisenbedarf des Körpers steigt

Die häufigsten zwei Ursachen, sind die geringe Zufuhr und der erhöhte Verlust an Eisen. Dazu kommt es vorrangig zu größeren Blutverlusten, z.B. durch starke Menstruationsblutungen, chronische Blutungen, Blutspende oder auch durch Unfälle und Operationen.

Frauen sind aufgrund der regelmäßigen Menstruationsblutungen besonders häufig von einem Eisenmangel betroffen. Allerdings sprechen wir da häufig von einem Eisenmangel im ersten Stadium, also noch nicht von einer Eisenmangelanämie. Es ist deshalb jedoch wichtig, dass schnell etwas für den Ausgleich des Eisenhaushalts getan wird.

Welche Symptome sind möglich bei einem Eisenmangel?

Es gibt erstmal drei Stadien, zwischen denen bei einem Eisenmangel unterschieden wird: Speichereisenmangel, gestörte Bildung der roten Blutkörperchen und die Eisenmangelanämie (Blutarmut). Bis die Eisenspeicher des Körpers leer sind, kann es gut einige Monate dauern. Deshalb können sich auch mögliche Symptome erst verzögert zeigen.

Die ersten Anzeichen eines Eisenmangels sind häufig in Form von Erschöpfung und Müdigkeit. Auch Vergesslichkeit, Nervosität, Abgespannt- und Gereiztheit können Begleiterscheinungen sein.

Weitere mögliche Symptome:

  • Blasse (Schleim-)Haut
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Kältegefühl
  • Brennende Zunge
  • Hauttrockenheit
  • Rissige Lippen
  • Konzentrationsschwäche
  • Leistungsabfall
  • Restless-Leg-Syndrom
  • Kurzatmigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Schluckbeschwerden
  • Brüchige Nägel
  • Stumpfes Haar bis hin zu Haarausfall

Bei schwerer Blutarmut, also Eisenmangelanämie, können folgende Symptome auftreten:

  • Ohrgeräusche
  • Sehprobleme
  • Atemnot
  • Benommenheit
  • Herzrasen
  • Ausbleiben der Menstruationsblutung

Der Zusammenhang von Eisenmangel und Histamin-Intoleranz besteht also vorrangig darin, dass es Betroffenen schwerer fällt Eisen aus der Nahrung aufzunehmen. Außerdem kann die Eisenaufnahme und der Eisenspeicher durch Störungen und Darm- und Leberstoffwechsel verringert werden. Da eine Histamin-Intoleranz sehr häufig mit einer Überlastung und Dysfunktion von Darm und Leber einhergeht, lassen sich hier mögliche Rückschlüsse ziehen.

Eisenmangel und Allergien – ein wichtiger Zusammenhang

Ein Eisenmangel kann die Entstehung von Allergien fördern. Andersherum kann eine bedarfsgerechte Eisenzufuhr eine Verbesserung einiger Allergien erzielen. Denn sobald unsere Proteine eine zu geringe Beladung an Eisen haben, können sich z.B. Pollen in Allergene umwandeln. Dieses Phänomen wurde besonders bei Birkenpollen festgestellt, da dieses Pollenprotein Eisen an sich binden kann. Und so kann eine mangelnde Beladung an Eisen im Körper dafür sorgen, dass das Pollenprotein zum Allergen wird und so Immunreaktionen hervorrufen kann. Typische allergische Symptome sind: laufende Nase, geschwollene, juckende oder tränende Augen, Husten, geschwollene Schleimhäute oder Kopfschmerzen.

In unserem Onlinekurs „HistaPower-Kur“ helfen wir Dir dabei, beschwerdefreier zu werden und Deine Histamin-Intoleranz ganzheitlich zu behandeln. Denn das funktioniert nur, wenn Du Deine Ursachen kennst und angehst.

JETZT BUCHEN

QUELLEN:
Weiterführende Infos zum Eisenmangel
Folgen
Studie Allergiker
Eisenmangel und Allergien
Eisenmangel Ernährung
Weitere Infos Ernährung Eisenmangel
Symptome: Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin in 2 Ordnern; Hrsg.: J. Meyer et al. ; Elsevier, 5/2018

Diese Hista-Blog-Artikel könnten dich auch interessieren

Histamin-Intoleranz und Wechseljahre

Histamin-Intoleranz und Wechseljahre

Der Zeitabschnitt vor der Menopause ist auch unter dem Terminus “Wechseljahre” geläufig und beschreibt die Zeitspanne im Leben einer Frau, in der sich ihr Hormonhaushalt auf natürliche Weise umstellt. Im medizinischen Gebrauch wird auch vom sogenannten...

Histaminintoleranz und Psyche

Histaminintoleranz und Psyche

In den letzten Jahren gab es einen stetigen Zuwachs an psychischen Erkrankungen, wie auch die Statista Infografik “Kranke Psyche: Höchststand bei Fehltagen im Jahr 2020” aus dem Jahr 2021 belegt. Von 2000 bis 2020 haben sich die Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von...

Ist eine erworbene Histamin-Intoleranz heilbar?

Ist eine erworbene Histamin-Intoleranz heilbar?

Bei der Fragestellung, ob eine Histaminintoleranz heilbar ist, bekommt so mancher Betroffene von Nicht-Betroffenen die Frage gestellt: "Gibt es denn keine Immunisierung dagegen?”. Wir alle wissen, dass sich nur Allergien immunisieren lassen. Sind Beschwerdebild und...

Histamin-Intoleranz und Schwangerschaft

Histamin-Intoleranz und Schwangerschaft

Das Thema Histamin in der Schwangerschaft beschäftigt besonders Frauen mit Kinderwunsch. Ist es ein Mythos, dass die Symptome einer Histaminintoleranz während einer Schwangerschaft reduziert werden oder sogar verschwinden? In diesem Blogbeitrag klären wir Dich auf,...

Covid-19, Long-Covid und Mastzellen – ein Zusammenhang?

Covid-19, Long-Covid und Mastzellen – ein Zusammenhang?

Covid-19 ist uns mittlerweile allen ein Begriff. Im Zuge dessen leider auch Long-Covid. Eine Aktivierung der Mastzellen spielen dabei eine bedeutende Rolle, das wird unter anderem an den Symptomen eines MCAS, einer Covid-19 Infektion und einer Long Covid-Erkrankung...

Diagnose Histamin-Intoleranz: Wie geht es weiter?

Diagnose Histamin-Intoleranz: Wie geht es weiter?

Der Weg zur Diagnose Histamin-Intoleranz, Histaminose oder Histaminunverträglichkeit kann ein sehr langer sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu einer Diagnosestellung zu kommen. Hier erfährst Du, welche Möglichkeiten es gibt, woran Du eine Histamin-Intoleranz...

0
    0
    Dein Warenkorb
    Du hast noch nichts in deinem Warenkorb.