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Depression und Histamin-Intoleranz


In diesem Blogartikel möchten wir auf die Verbindung zwischen einer Histamin-Intoleranz und Depression eingehen. Wusstest Du, dass unser Darm Einfluss darauf hat, wie wir uns gerade fühlen?

Eine Histamin-Intoleranz ist keine psychische Erkrankung, sondern eine Stoffwechsel- bzw. Abbaustörung. Aber die Histamin-Intoleranz kann psychische Symptome hervorrufen, wenn der Histamin-Spiegel zu hoch ist.

Warum können psychische Symptome bei einem Ungleichgewicht des Histamin-Spiegels entstehen?

Dafür gibt es verschiedene Gründe:

1. Das Gehirn produziert sein eigenes Histamin
In einem bestimmten Bereich des Gehirns, dem Hypothalamus, wird Histamin produziert und in den sogenannten Neuronen gespeichert. Dort wird die Stimulation freigesetzt. Das Gehirn verfügt über Histamin-Rezeptoren. Liegt bei diesen eine Anomalie vor, kann es zu psychischen Störungen kommen.

 

2. Histamin und Adrenalin
Histamin hat die Fähigkeit, die Ausschüttung von Adrenalin – dem Hauptakteur bei der Krampf- und Fluchtreaktion des Körpers – auszulösen. Adrenalin kann eine Vielzahl von Paniksymptomen, wie schnellen Herzschlag, Schwitzen, Zittern, Kurzatmigkeit, Übelkeit und Angstzustände auslösen.
3. Histamin und Östrogen / Östrogendominanz

Ein erhöhter Histaminspiegel bewirkt einen Anstieg des Östrogenspiegels.  Dieses Hormon kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden, was starke Auswirkungen auf die Stimmung – sowohl positiv als auch negativ, haben kann.

Was ist eine depressive Verstimmung oder eine Depression?

Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen, dazu noch sehr schwer und in gewissen Fällen lebensbedrohlich. Die Konzentration der Nervenbotenstoffe (Serotonin, Noradrenalin, Dopamin) befindet sich nicht mehr im Gleichgewicht.

Welche Symptome zeigen sich bei einer depressiven Verstimmung oder Depression?

Eine Depression äußert sich sehr verschieden. Zu den Hauptkennzeichen gehören:

  • gedrückte Stimmung oder traurige Verstimmung
  • Interessenverlust
  • Gefühl innerer Leere und Unruhe
  • Überforderung, Erschöpfung, Antriebslosigkeit
  • Angstzustände
  • Denk- und Schlafstörungen
  • grundlose Schuldgefühle
  • fehlendes Selbstwertgefühl/Selbstvertrauen
  • verminderter Appetit bis hin zu Gewichtsverlust
  • tiefe Verzweiflung

Menschen, die von einer Depression betroffen sind, können sich nur schwer bis gar keine Freude empfinden und es fällt ihnen schwer simple Entscheidungen zu treffen. Zusätzliche körperliche Beschwerden sind z.B. Magen-Darm-Störungen, Kopf- oder Rückenschmerzen, aber auch Zahnbeschwerden, Tinnitus, Herz- und Atembeschwerden oder Schwitzen.

Die Symptome sind allerdings nicht zu pauschalisieren. Bei einigen Betroffenen kann sich eine Depression auch ganz anders zeigen, z.B. durch übermäßig viel Sport, einen erhöhten Alkoholkonsum, Aggressivität oder Gereiztheit.

Falls es Dir nicht gut geht und Du einige Symptome wiedererkennst, scheue Dich nicht zum Arzt oder einem Psychotherapeuten zu gehen und darüber zu sprechen. 🧡

Welche Anti-Depressiva eignen sich bei einer Histamin-Intoleranz?

Wir möchten keine Empfehlung für stimmungsaufhellende Medikamente (Anti-Depressiva) geben, denn dies ist in erster Linie Aufgabe eines Arztes und zudem reine (aber teilweise medizinisch notwendige) Symptombekämpfung.

Vielmehr möchten wir Dir Techniken und Möglichkeiten aufzeigen, welche Dich auf natürliche Weise unterstützen können:

  • bewusste und histaminarme Ernährung
  • Stressbewältigungsübungen (z.B. Planen des nächsten Tages) und Entspannungstechniken (z.B. Meditation, Yoga)
  • Pflanzenheilkunde
  • Dankbarkeitsübungen
  • Akupunktur
  • Psychotherapie
  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
  • Lichttherapie
  • Bewegung: auch ein kleiner Spaziergang ist völlig ausreichend. Bewegung wird antidepressiv und fördert zudem noch die Nervenzellbildung.
    Erwarte keine Änderung von 0 auf 100, sondern freue Dich über jeden kleinen Schritt, der in die richtige Richtung geht. Sei geduldig mit Dir.

Warum besteht zwischen der Histamin-Intoleranz und der Depression ein Zusammenhang?

In der aktuellen Mikrobiom-Forschung gibt es immer mehr Hinweise dafür, dass eine gestörte Darmflora eine Depression mitverursachen oder begünstigen kann. Unser Darm ist über die sogenannte Darm-Hirn-Achse mit unserem Gehirn verbunden. Informationen werden vom Gehirn an den Darm übermittelt und umgekehrt. Eigentlich kannst Du Dir Deinen Darm als Dein zweites Gehirn vorstellen. Mehr über den Darm als unglaublich wichtiges Organ erfährst Du hier.

Eine Histamin-Intoleranz kann unter anderem ein Leaky Gut-Syndrom (durchlässige Darmschleimhaut) auslösen – und umgekehrt. Bei einem Leaky Gut können Toxine und auch Histamin schneller in denBlutkreislauf gelangen und zahlreiche Beschwerden auslösen. Wenn unser Darm in seinen Funktionen eingeschränkt und geschädigt ist, kann es zudem zu Störungen und Entzündungen im Immunsystem kommen.
Das kann entweder zu weiteren Stoffwechsel-Störungen, aber auch psychischen Erkrankungen und Beschwerden führen.

90 Prozent des Hormons Serotonin (Glückshormon) werden im Darm produziert. Ist der Darm im Ungleichgewicht und es entstehen Entzündungsprozesse, welche zu Histaminausschüttungen über die Mastzellen führen, wird so die Freisetzung von Serotonin gehemmt. Sinkt der Histaminspiegel, kann die Serotoninfreisetzung wieder starten.

Außerdem gibt es erste Hinweise, dass spezielle Darmbakterien die Hirnaktivität verändern und unser seelisches Gleichgewicht positiv beeinflussen können. Diese werden Psychobiotica genannt. Bakterien, die für psychisches Ungleichgewicht im Körper sorgen können, gibt es übrigens auch.

Du solltest Deinen Darm also generell, aber besonders in solch einer Situation dringend unterstützen. Wir können unser Mikrobiom, also die Anzahl an gesundheitsfördernden und krankheitsfördernden Bakterien beeinflussen und für eine gesunde Darmflora sorgen.

Unsere Tipps, wie Du Deinen Darm unterstützen kannst:

  • Histaminarme Ernährung – als Hilfe kannst Du Dir unsere Rezepte ansehen
  • Probiotika und bestimmte Nährstoffe
  • Gluten reduzieren
  • gesunde Fette verzehren
  • entzündungshemmende Lebensmittel essen (z.B. Ingwer, Kurkuma, Kirschen oder Heidelbeeren)

Außerdem fördern folgende Lebensmittel unsere Psychobiotika:

  • Obst
  • Gemüse
  • Pseudogetreide
  • gesunde Öle, wie z.B. Leinöl
  • Kräuter, wie z.B. Oregano, Petersilie oder Koriander

Folgende Lebensmittel solltest Du vermeiden bzw. nur in Maßen genießen:

  • Fleisch
  • Fisch
  • Eier
  • Zucker (Industriezucker, Rohrzucker und Süßstoffe)

Wir empfehlen Dir außerdem von Herzen eine Darm-Kur.

Dein Darm hat das verdient: eine DarmFit-Kur! Entweder über unseren HistaPower-Kur Onlinekurs oder begleitet von uns.

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  • Entspannung finden
  • Deine Darmgesundheit nachhaltig und positiv beeinflussen

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