Am1. April startet die nächste Runde LeberFit-Kur!
Alkohol und Histamin-Intoleranz
Ein Glas Rotwein, ein kaltes Bier, ein spritziger Aperol am Abend – für viele Menschen ist das ein ganz normaler Genuss. Vor allem gibt es viele gesellschaftliche Anlässe, bei denen Alkohol eine bedeutende und nahezu selbstverständliche Rolle spielt. Allerdings kennen Einige danach Symptome, wie eine verstopfte Nase oder Schweißausbrüche. Gibt es also eine Art Allergie auf Alkohol? Was das mit der Histamin-Intoleranz zutun hat, erfährst Du hier.
Alkohol im Allgemeinen ist u.a. ein Histamin-Liberator. Der Alkohol fördert also die Freisetzung von körpereigenem Histamin, ohne, dass Du aktiv Histamin zu Dir nimmst.
Zusätzlich gilt Alkohol als DAO-Blocker – er blockiert das Enzym Diaminoxidase (DAO), welches Histamin abbaut. Ist dieses Enzym blockiert, kann das Histamin nicht vernünftig im Darm abgebaut werden und so eher in die Blutbahn gelangen.
Apropos Darm: Alkohol fördert des Weiteren noch die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut – Stichwort Leaky Gut –, was natürlich im Umkehrschluss bedeutet, dass das Histamin durch die Darmschleimhaut vermehrt in den Organismus gelangt. Somit kann der Darm auch mit Verstopfung, Durchfall oder Bauchschmerzen reagieren.
Alkoholische Getränke enthalten oft auch Hefen, Schwefel und Sulfite sowie Zusatz- oder Konservierungsstoffe. Diese Inhaltsstoffe sind bei einer Histamin-Intoleranz häufig unverträglich.
Was noch dazu kommt: Alkohol ist eine Flüssigkeit. Flüssigkeiten werden leichter vom Körper aufgenommen als feste Nahrung und somit wird auch das Histamin schneller aufgenommen.
Zu guter Letzt noch ein wichtiger Punkt – Alkohol weitet die Blutgefäße. Das kann dazu führen, dass die auftretenden Symptome noch verstärkt werden.
Symptome nach dem Verzehr von Alkohol
Die typischen Symptome, nachdem Du Alkohol getrunken hast, sind z.B.:
Kopfschmerzen
Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Übelkeit
laufende oder verstopfte Nase
Schweißausbrüche
Hautrötungen/rotes Gesicht/Flush
Herz-Kreislauf-Beschwerden, wie z.B. Schwindel
Muss ich auf Alkohol komplett verzichten?
Unsere Empfehlung lautet hier: Ja! Wir empfehlen tatsächlich, den Alkoholkonsum soweit wie möglich einzuschränken, da sich der Verzehr negativ auf den Magen-Darm-Trakt auswirkt. Ein weiterer, unglaublich bedeutender Fakt ist, dass zusätzlich die Leber belastet wird. Diese ist nämlich für den Alkoholabbau im Körper zuständig ist. Und auch in der Leber sitzt ein Enzym, welches beim Abbau des Histamins mitbeteiligt ist: die Histamin-N-Methyltransferase.
Aber ein Muss ist der Verzicht tatsächlich nicht. Denn jeder Körper reagiert mit einer unterschiedlichen Toleranz auf Histamin und auch auf Alkohol. Das heißt, wenn Du einige Dinge beachtest, kannst Du ab und zu ein alkoholisches Getränk zu Dir nehmen. Tipps hierzu folgen jetzt.
Tipps für den Verzehr von Alkohol
Wir haben einige Tipps für Dich zusammengefasst, die Du beachten solltest, wenn Du mal nicht auf den Verzehr von Alkohol verzichten möchtest:
Wenn Du Alkohol trinkst, achte davor und danach besonders auf eine histaminarme Ernährung.
Trinke viel stilles Wasser (mehr als sowieso schon), denn Histamin ist wasserlöslich.
Trinke den Alkohol nicht auf nüchternen Magen.
Konsumiere immer nur kleinere Mengen an Alkohol.
Da auch die Mastzellen hier eine große Rolle spielen, solltest Du Deinen Körper mit Nährstoffen versorgen.
Eine Leber- oder Darmkur kann Deine Verträglichkeit im Allgemeinen verbessern. Deswegen ist es sinnvoll, besonders bei Alkoholkonsum, regelmäßig Kuren durchzuführen.
Welcher Alkohol bei einer Histamin-Intoleranz?
Nun möchten wir Dir einen Überblick geben, welche alkoholischen Getränke absolute Histaminbomben sind, die es zu meiden gilt und, welcher Alkohol sich stattdessen besser eignet.
Alkoholische Getränke – histaminreich
Rotwein
Glühwein
Champagner
einige Sorten Weißwein
Apfelwein
Sekt
Liköre: z.B. Baileys, Kräuterlikör, Sambuca
Weinbrand
obergärige Biere: z.B. Altbier, Ale, Weizenbier, Malzbier
gereifte Spirituosen: z.B. Absinth, Whisky, dunkler Rum, Cognac
Cocktails und Longdrinks: z.B. Pina-Colada, Cuba Libre, Aperol Spritz, Gin-Tonic
Alkoholische Getränke – histaminärmer
klare Spirituosen: z.B. Wodka, Gin, weißer Rum, Korn, Obstbrand
untergärige Biere: z.B. Pils, helles Bier
histaminarme Weine oder Sekt
Es gibt mittlerweile einige Anbieter, die histaminarmen Sekt oder Wein herstellen. Hier kannst Du selbst ausprobieren, was Dir schmeckt und für Dich verträglich ist. Achte bitte immer auf Deine individuelle Toleranzgrenze. Sollte Dein Körper z.B. histaminarmen Wein ab und zu tolerieren, ist dieser sicherlich eine gute Möglichkeit, um ab und zu ein Glas Wein zu genießen.
Wichtig: Achte hier bitte darauf, dass es KEINEN histaminfreien Alkohol gibt – auch, wenn es bei manchen Herstellern so deklariert wird.
Dem Körper etwas Gutes tun und von einer besseren Verträglichkeit profitieren
Bei den Tipps haben wir schon erwähnt, dass es sehr sinnvoll ist, regelmäßig den Darm und die Leber zu entlasten und zu unterstützen. Dazu bieten wir in unserem HistaPower Kurs eine Darm- und eine Leberkur an. Wir zeigen Dir, wie Du Deinen Darm und Deine Leber effektiv und histaminkonform entlastest und aufbaust und geben Dir Anleitungen dafür mit an die Hand. Ganz ohne zeitlichen Druck, so wie es für Dich am besten passt.
Unser 4-Schritte Histamin-Reset Programm
Du möchtest Deine Symptome behandeln und die Ursachen angehen?
Dann starte jetzt!
Wir gehen mit dir auf intensive Ursachenforschung in HistaBase.
Und stärken deinen Histaminnabbau über den Aufbau deines Darms mit unserer DarmFit-Kur.
Mit unserer LeberFit-Kur entgiftet dein Körper auf natürliche Weise und regt den Histamin-Stoffwechsel an.
Stabilisiere Deine Mastzellen und Dein Nervensystem mit HistaMind.
Lass uns gemeinsam deine Histamin-Intoleranz ganzheitlich behandeln. Wir begleiten Dich in unseren Kursen mit hilfreichen Videomodulen, persönlichen LIVE Q&As, WhatsApp-Gruppen, E-Mail Service und wunderschönen Workbooks.
Für Deinen individuellen Weg mit uns hast Du 4 Optionen:
Hast du häufig Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder andere Symptome nach dem Essen – und du bist dir nicht sicher, ob eine Histamin-Intoleranz dafür verantwortlich sein könnte?
Finde mit nur 20 Fragen heraus, ob eine Histamin-Intoleranz bei dir wahrscheinlich ist oder nicht!*
Das Ergebnis bekommst du direkt im Anschluss per Email zugesendet.