Mückenstiche bei einer Histamin-Intoleranz

Ein Thema bleibt im Sommer meistens nicht aus und zwar:

Mückenstiche

Mückenstiche können nämlich bei Menschen mit einer Histamin-Intoleranz deutlich stärkere Hautreaktionen hervorrufen. Das liegt zum einen daran, dass durch die immer mehr werdenden Bakterien oder Pestizide, die eine Mücke so mit sich rumträgt, das Immunsystem beim Menschen häufiger angesprochen wird und auf eine Immunabwehrreaktion auch eine Histaminreaktion folgen kann.

Zum anderen können die Mastzellen der Haut (die für die Histamin-Ausschüttung zuständig sind) bei einem Mückenstich stärker bzw. sensibler reagieren und dann noch mehr Histamin ausschütten als üblich.

Wusstest du, dass das Histamin auch für den Juckreiz bei z.B. Mückenstichen oder Wundheilungen verantwortlich ist? Bei einem Histamin-Überschuss im Körper, auch Histaminose genannt, kann es deshalb bei einem Mückenstich u.A. zu folgenden Symptomen kommen:

🦟 Anschwellen der Einstichstelle
🦟 starker Juckreiz
🦟 starke Hautrötung
🦟 Kreislaufbeschwerden
🦟 Kopfschmerzen
🦟 Magen-Darm-Beschwerden

Diese Symptome können schon kurze Zeit nach der „Mückenattacke“ eintreten.
ABER auch hier musst du dich deinem Schicksal nicht kampflos hingeben, denn es gibt einige Möglichkeiten, die Histaminausschüttung in so einem Falle zu minimieren:

👉🏻Zwiebelhälfte auf den Stich legen: Die ätherischen Öle wirken entzündungshemmend
👉🏻Kühlen: Nach dem „Desinfizieren“ mit der Zwiebel ist Kühlen angesagt. Hier kannst du kaltes Wasser, Gelpflaster aus der Apotheke oder ein Kühlpad mit einem Handtuch eingewickelt verwenden
👉🏻Antihistaminikum in Salbenform: Wenn sich die Symtome nicht lindern lassen, kannst du dir aus der Apotheke eine Salbe holen und diese auf die betroffenen Stellen auftragen. Im Notfall eignet sich aber auch ein Antihistaminikum in Tropfenform (das eigentlich zum Einnehmen gedacht ist), um die Einstichstelle einzureiben.

Hier haben wir noch ein paar natürliche und histaminarme Tipps, um Mücken fernzuhalten:

👉🏻Citronella-Öl: Dieses ätherische Öl kann in Form von Kerzen oder über einen Diffusor verwendet werden, besonders gut ist es für laue Sommerabende geeignet. Denn Mücken hassen den Geruch dieses Öls, für uns Menschen riecht es aber angenehm fruchtig.

👉🏻Kokosöl: Du kannst deine Haut mit Kokosöl eincremen, denn Mücken sowie auch Zecken mögen auch den Geruch und die Konsistent von Kokosöl nicht. Für eine noch intensivere Wirkung kannst du das Kokosöl als Trägeröl verwenden und etwas Citronella dazumischen. Achte hier aber auf deine individuelle Verträglichkeit von ätherischen Ölen auf deiner Haut und halte dich an die Anwendungsempfehlung des Herstellers.

☀️Wir wünschen dir einen schönen, histaminarmen und mückenfreien Sommer!

Wenn du wissen möchtest, welche Ursachen oder Begleiterscheinungen im Zusammenhang mit einer Histamin-Intoleranz stehen können, schau dir jetzt unseren Onlinekurs „In 3 Schritten zu mehr Wohlbefinden mit einer Histamin-Intoleranz“ an.

 

Quellen:

XY

 

 

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