Eine Histamin-Intoleranz und die damit einhergehenden Symptome können sehr belastend sein, besonders wenn diese bereits seit einigen Jahren bestehen. Beschwerden einer Histaminintoleranz machen sich an der Haut, am Herz-Kreislauf-System, im Magen-Darm-Trakt und in vielen weiteren Bereichen bemerkbar. Bist Du vielleicht mit dem Latein am Ende und weißt nicht mehr, was Du noch tun kannst? Wir geben Dir hilfreiche Tipps, die Dich dabei unterstützen, Deine Histaminbeschwerden anzugehen.
Das erwartet Dich auf dieser Seite
- 1 Welche Symptome können bei einer Histamin-Intoleranz auftreten?
- 2 Histaminintoleranz: Test und Diagnose
- 3 Welche Behandlung bei Histaminintoleranz?
- 4 Histaminintoleranz: Liste an Geheimtipps
- 5 Histaminintoleranz: leckere Rezepte
- 6 Unser 4-Schritte Histamin-Reset Programm
- 7 Kann Ayurveda eine Histamin-Intoleranz heilen?
- 8 Wie betrachtet Ayurveda die Histamin-Intoleranz?
- 9 Wie betrachtet Ayurveda die Histamin-Intoleranz?
- 10 Quellen
Welche Symptome können bei einer Histamin-Intoleranz auftreten?
- Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Magenkrämpfe, Blähungen, Verstopfungen, Durchfall, Darmkrämpfe
- Haut: Juckreiz, Quaddeln, Nesselsucht, Schwellungen, Hautrötungen, extreme Reaktionen auf Insektenstiche, Akne, Hautunreinheiten, Ausschlag
- Vegetatives Nervensystem: Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisstörungen, Brain Fog, Benommenheit, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit oder ständiger Appetit, Kribbeln der Gliedmaßen, Kopfschmerzen, innere Unruhe
- Herz-Kreislauf-System: niedriger Blutdruck, Schwindel, Schweißausbrüche, Übelkeit, Herzrasen, Herz-Rhythmus-Störungen
- Atemwege: Halsschmerzen, laufende Nase, verstopfte Nase, Husten, stärkere Schleimbildung, fiebriges Gefühl
- Psyche: Depressionen, depressive Verstimmungen, Winterdepressionen, Stimmungsschwankungen, Erschöpfungszustände
- Weitere: verstärkte PMS-Symptome, wiederkehrende Blasenentzündung, Muskelverspannungen, Hochsensibilität
Histaminintoleranz: Test und Diagnose
Histaminbedingte Symptome laden dazu ein, Tabletten zu nehmen, die bei Histaminintoleranz helfen. Dazu gehören zum Beispiel Antihistaminika. Wir raten von der Einnahme solcher Medikamente eher ab, da sie nur die Histaminrezeptoren blockieren, aber nicht den Histaminspiegel im Körper reduzieren und deshalb langfristig auch nicht die Ursache lösen. Antihistaminika sollten nur im Notfall oder unter Begleitung eines Arztes eingenommen werden.
- Histamin- und DAO-Messung im Blut und Stuhl: Feststellung eines zu hohen Histamin- und zu niedrigen DAO-Spiegels
- Histamin und Histaminabbauprodukte im Urin: Übersicht über den Histamin-Stoffwechsel der Histamin-N-Methyl-Transferase (HNMT) und des allgemeinen Histaminspiegels
- Nährstoffanalyse im Vollblut: Feststellung von Nährstoffmängeln
- Untersuchung der Darmbakterien: Feststellung einer Darm-Dysbalance
INFO: Der HistaPower Kurs kann Dir bei der Ursachenforschung helfen. Wir geben Dir hilfreiche Tipps und Anleitungen an die Hand, die Dir zu mehr Beschwerdefreiheit und Wohlbefinden verhelfen.
Welche Behandlung bei Histaminintoleranz?
Ursachen können zum Beispiel ein gestörter Darm- oder Leberstoffwechsel, hormonelles Ungleichgewicht oder Bakterien wie der Helicobacter Pylori sein. Aber auch Stress ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, weshalb es unglaublich wichtig ist, hier geeignete Übungen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Atemübungen und Meditation können beispielsweise helfen langfristig Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern.
Aber was kann man jetzt tun gegen die Histaminintoleranz-Symptome?
Wenn Du die Ursachen Deiner Histamin-Intoleranz identifiziert hast, kannst Du Dich daran machen, diese zu beseitigen.
Histaminintoleranz: Liste an Geheimtipps
Unabhängig von den Ursachen Deiner Histamin-Intoleranz kannst Du einiges tun, um Dein Histaminlevel zu senken. Dazu gehört neben einer ausreichenden Flüssigkeits- auch eine ausreichende Nährstoffzufuhr.
Ausreichend Wasser trinken
Du solltest über den Tag verteilt mindestens 2 Liter stilles und sulfatarmes Wasser trinken, um das überschüssige Histamin aus Deinem Körper zu schwemmen. Dieses fungiert als natürliches Antihistaminikum. In der Regel kannst Du Wasser aus der Leitung trinken, sofern es vorher gefiltert wurde. Mit einem TDS-Messgerät lässt sich die Wasserqualität ganz einfach überprüfen. Der Sulfatgehalt Deines Wassers sollte auf jeden Fall unter 50mg/l – besser unter 20mg/l liegen. Dies steht auf jeder Mineralwasserflasche drauf. Um Dein Leitungswasser zu überprüfen, kannst Du Dich bei den zuständigen Wasserwerken online informieren.
Genügend mastzellstabilisierende Lebensmittel konsumieren
- Flavonoide in Äpfeln, Beeren, Trauben, Grünkohl, Pfirsich, Zwiebeln und Kirschen
- Phenolsäuren in Paranüssen, Macadamianüssen oder Vollkornprodukten
- Carotinoide in Möhren, Paprika, Grünkohl, Aprikosen, Kürbis und Melone
- Phytoöstrogene in Leinsamen
- Glucosinolate in Kohl, Rettich, Kresse und Radieschen
- Sulfide in Knoblauch, Schnittlauch, Lauch und Zwiebeln
- Monoterpene in Kümmel und Minze
- Saponine in Spargel und Hafer
- Phytosterole in Sesam
- zu einem niedrigen Blutdruck bei.
- zu einer Reduktion von Entzündungen und Bakterien bei.
- zu einer Reduktion von Cholesterol bei.
- zu einer Reduktion von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei.
- zum Schutz vor freien Radikalen und UV-Strahlung bei.
Einnahme von Nährstoffen
- Vitamin C: Das Vitamin trägt nicht nur zur Stärkung des Immunsystems bei, sondern auch zum Histaminabbau und zur DAO-Produktion. Es ist in schwarzen Johannisbeeren, Paprika, Heidelbeeren, Blumenkohl, Äpfeln, Brokkoli und Petersilie enthalten.
- Magnesium: Ein Magnesiummangel kann eine Histaminose begünstigen. Magnesiumreiche Lebensmittel sind Brokkoli, Naturreis, Kartoffeln und Vollkornbrot.
- Vitamin D3: Vitamin D3 trägt zur DAO-Produktion bei. Diesen Nährstoff kannst Du nur über das Sonnenlicht aufnehmen oder supplementieren.
- Vitamin K: Vitamin K trägt zu einer verbesserten Aufnahme von Vitamin D3 bei. Grünkohl, Brokkoli, Rosenkohl und Kopfsalat enthalten reichlich Vitamin K.
- Vitamin B6: Ein Nährstoffmangel an Vitamin B6 kann eine Histamin-Intoleranz begünstigen. Lebensmittel wie Lachs, Sesam, Hühnerfleisch, Vollkorngetreide, Möhren, Kartoffeln, Rosenkohl oder Brokkoli enthalten Vitamin B6.
- Kupfer: Ein Mangel an Kupfer kann die DAO-Produktion negativ beeinflussen. In Vollkorngetreide, Samen, Macadamianüssen und Pekannüssen ist Kupfer enthalten.
- Farbstoffe
- Konservierungsstoffe
- Allergene
- Histamin
Erstellen von Lebensmittellisten
Bei HistaFit erhältst du GRATIS eine histaminarme Lebensmittel-Liste, die Dir als Basis für Deinen Einkauf und zum Kochen und Backen dient. Auf dieser Grundlage kannst Du Dir Deine individuelle Liste mit Lebensmitteln erstellen, die Du gut verträgst. Das kann Dir Deinen Alltag ungemein erleichtern. Eine individuelle Liste ist wichtig, denn sowohl Verträglichkeit als auch Toleranzgrenze sind von Mensch zu Mensch verschieden.
Mindset und Stresslevel positiv beeinflussen
Sowohl Stress als auch belastende Emotionen wie Wut, Ängste oder Trauer können zu einer Mastzellaktivierung sowie einer vermehrten Histaminausschüttung führen. Hilfreich ist die Arbeit an Deinem Mindset und Stressmanagement. Ein positives Mindset kann sogar dazu beitragen, dass hormonelle Dysbalancen wieder ins Gleichgewicht kommen. Die GRATIS geführte Meditation von HistaFit unterstützt Dich dabei, Stress zu reduzieren und Deinen Histaminspiegel positiv zu beeinflussen. Zudem ist es wichtig, Prioritäten zu setzen und tägliche Routinen zu schaffen.
Histaminintoleranz: leckere Rezepte
- Frühstück
- Hauptgerichte
- Vorspeisen & Salate
- Backwaren
- Snacks
- Dessert
- Getränke & Smoothies
- Glutenfrei
- Laktosefrei
- Fructosearm
- Vegetarisch
- Vegan
Unser 4-Schritte Histamin-Reset Programm

Dann starte jetzt!
Wir gehen mit dir auf intensive Ursachenforschung in HistaBase.
Und stärken deinen Histaminnabbau über den Aufbau deines Darms mit unserer DarmFit-Kur.
Mit unserer LeberFit-Kur entgiftet dein Körper auf natürliche Weise und regt den Histamin-Stoffwechsel an.
Stabilisiere Deine Mastzellen und Dein Nervensystem mit HistaMind.
Lass uns gemeinsam deine Histamin-Intoleranz ganzheitlich behandeln. Wir begleiten Dich in unseren Kursen mit hilfreichen Videomodulen, persönlichen LIVE Q&As, WhatsApp-Gruppen, E-Mail Service und wunderschönen Workbooks.
Für Deinen individuellen Weg mit uns hast Du 4 Optionen:
Kann Ayurveda eine Histamin-Intoleranz heilen?
Was ist Ayurveda?
Hier spielen die drei Doshas (Wirkprinzipien) – Vata, Pitta und Kapha – eine entscheidende Rolle.
Wenn die Doshas im Körper aus dem Gleichgewicht geraten, entsteht laut Ayurveda Krankheit. Die Abweichung gibt Hinweise darauf, wie man wieder ins Gleichgewicht kommen kann. Man konzentriert sich im Ayurveda darauf, welche Doshas erhöht sind und gleicht sie durch typgerechte Ernährung und Verhalten aus.
Wie betrachtet Ayurveda die Histamin-Intoleranz?
Hier spielen die drei Doshas (Wirkprinzipien) – Vata, Pitta und Kapha – eine entscheidende Rolle.
Wenn die Doshas im Körper aus dem Gleichgewicht geraten, entsteht laut Ayurveda Krankheit. Die Abweichung gibt Hinweise darauf, wie man wieder ins Gleichgewicht kommen kann. Man konzentriert sich im Ayurveda darauf, welche Doshas erhöht sind und gleicht sie durch typgerechte Ernährung und Verhalten aus.
Wie betrachtet Ayurveda die Histamin-Intoleranz?
Wenn der aktuelle Zustand vom Urzustand abweicht, entwickeln sich laut Ayurveda Krankheiten und Beschwerden – wie zum Beispiel eine Histaminunverträglichkeit.
Lindern lassen sich Pitta-Symptome zum Beispiel durch Folgendes:
- Kühle Umgebung, kühlende Lebensmittel
- Ruhiger Lebensstil, regelmäßige Pausen einplanen
- Ausreichend Schlaf
- Liebevoller Umgang mit anderen und vor allem auch mit Dir selbst
- Spaziergänge im Grünen
- Stressreduktion durch Meditation & Achtsamkeit
- Achtsamer Umgang mit Emotionen, insbesondere Wut
- Geschmacksrichtungen süß, bitter, zusammenziehend vermehrt in die Ernährung bringen
- Scharf, sauer, salzig meiden
- Regelmäßige Mahlzeiten und bei Hunger essen, nicht fasten
- Gemäßigter Sport ohne Leistungsdruck
Auch die im Ayurveda betonte Achtsamkeit in Bezug auf Ernährung, der Fokus auf Kräuter und die Reduktion von Stress und Beruhigung des Nervensystems sind wichtige Faktoren, die bei einer Histamine helfen können, Symptome und Ursachen zu lindern.